Informationen zum Einsatz von Selbsttests für Schülerinnen und Schüler

 (Basierend auf der Schulmail vom 15.03.2021) 

Sehr geehrter Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebes NMS-Team, 

die bundesweit für alle Schulen vorgesehenen Testungen für Schülerinnen und Schüler stellen nun erneut eine besondere und neue Herausforderung dar, die wir als Schulgemeinschaft zu bewältigen haben. In der gegenwärtigen Situation und mit dem Ziel, Gesundheitsschutz und Bildung gleichermaßen sicher stellen zu können, muss der Schulbetrieb im Interesse aller – auch von solchen Testungen begleitet werden. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr schulischer Normalität ist der Wechselunterricht für alle Jahrgänge 5-10. Er bedeutet mehr Stabilität und Regelmäßigkeit im Tagesablauf. Der Wechselunterricht bedeutet aber auch trotz Verhaltensempfehlungen und Maßnahmen des Infektionsschutzes mehr tägliche Kontakte und damit ein höheres Risiko sich zu infizieren. Mit der letzten SchulMail vom 11. März 2021 hat das Schulministerium vorab über wesentliche Grundzüge zum Verfahren der Bereitstellung und Anwendung von Corona-Selbsttests bzw. Corona-Laientests für die Schülerinnen und Schüler in den Schulen ab der 11. Kalenderwoche 2021 informiert. Es soll ermöglicht werden, dass jede Schülerin und jeder Schüler der weiterführenden Schulen vor den Osterferien jeweils einen Selbsttest durchführen kann. Das genaue Datum für den Test wird noch bekannt gegeben (Schoolfox/ Homepage). 

Informationen zu Selbsttests an der NMS 

Sogenannte PoC-Schnelltests können innerhalb von gut 15 bis 30 Minuten Aufschluss darüber geben, ob eine Person zum Zeitpunkt der Testung infektiös ist. Eine Kurzanleitung des Selbsttests finden Sie auf der Übersichtsseite im Bildungsportal: https://www.schulministerium.nrw/selbsttests. Ein Video des Herstellers finden Sie hier: https://www.roche.de/patienten-betroffene/informationen-zu-krankheiten/covid-19/sars-cov-2-rapid-antigen-test-patienten-n/ Das schulische Personal – insbesondere Lehrerinnen und Lehrer – beaufsichtigen die Durchführung der Selbsttests, dokumentieren und melden gegebenenfalls positive Selbsttest. 

Ablauf einer Testung in der Schule 

– Zu Unterrichtsbeginn im Klassenraum der Lerngruppe. 

– Vor der Testung besprechen die Lehrkräfte mit den Schülerinnen und Schülern das genaue Vorgehen und zeigen auch ein Anleitungsvideo. 

– Handdesinfektion 

– Während der Testung (Nasenabstrich-Tiefe: 2cm) wird im Raum gelüftet. 

– Bei der Testung ist sorgfältig auf den notwendigen Abstand zwischen Schülerinnen und Schülern zu achten. Die Maske darf nur während der Testung selbst abgenommen werden. Ein gestaffeltes Vorgehen bei der Testung hilft bei der korrekten Durchführung. 

– Die Selbsttests führen die Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht und Anleitung selbst durch. 

– Bei der Durchführung der Testungen leisten die Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal keine Hilfestellungen. 

– Die Lehrkräfte kontrollieren das Ergebnis der Testung. Wenn ein positives Testergebnis vorliegt, muss das Ergebnis unverzüglich dokumentiert werden. 

– Erneute Handdesinfektion. 

Bei Schülerinnen und Schülern mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, der gegebenenfalls dazu führt, dass sie nicht in der Lage sind, den Selbsttest in der Schule eigenständig durchzuführen, wird der Selbsttest zu Hause durchgeführt. Die Eltern informieren die Schule im Fall eines positiven Testergebnisses und halten ihr Kind bis zur Klärung durch einen PCR-Test zu Hause. 

Schüler, die nicht am Test teilnehmen, bleiben unter Aufsicht in der Lerngruppe. Es findet kein Alternativangebot statt. Die Schulleitung bewahrt die Testdokumentation bis auf Weiteres auf. Sie kann auch für eventuell erforderliche Nachermittlungen des Gesundheitsamtes verwendet werden. 

Die Testergebnisse der Selbsttests in der Klasse werden auch bei negativer Testung vertraulich behandelt (kein Präsentieren oder Herumzeigen von Testergebnissen). Nichtsdestotrotz wird aus Gründen des Infektionsschutzes der Kreis betroffener Kontaktpersonen (Lerngruppe, unterrichtende Lehrkräfte) bei positiven Abstrichen informiert. 

Positiver Test – Was dann? 

Schnell- und Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Bei positivem Testergebnis besteht keine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt. 

Die Schulleitung informiert die Eltern und entscheidet, ob das Kind von der Schule abgeholt werden muss oder selbstverantwortlich nach Hause geschickt werden kann. Eine Nutzung des Busses für die Heimfahrt muss unbedingt vermieden werden. 

Das betroffene Kind bzw. deren Eltern müssen von zuhause aus Kontakt mit dem Hausarzt bzw. dem Kinderarzt aufnehmen und einen Termin zum PCR-Test vereinbaren. Eine erneute Teilnahme der Schülerin oder des Schülers am Unterricht ist erst mit einem negativen PCR-Test wieder möglich. Bis zum PCR-Testtermin sollte sich das Kind in freiwillige häusliche Quarantäne begeben, um der Gefahr von Ansteckungen vorzubeugen. Die betroffen Klasse wird nicht in Quarantäne geschickt. Die Schülerinnen und Schüler mit negativem Testergebnis können weiterhin die Schule besuchen. Die direkten Sitznachbarn bzw. engen Kontaktpersonen (sog. „social bubble“) des betroffenen Verdachtsfalls sind aufgefordert, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses des Verdachtsfalls nicht nur strikt die Infektions- und Hygienemaßnahmen einzuhalten, sondern auch nicht notwendige Kontakte nach der Schule zu vermeiden. 

Da die Teilnahme an den Testungen auf freiwilliger Basis erfolgt, ergeben sich aus der Verweigerung eines Tests keine Konsequenzen. Wenn ihr Kind nicht getestet werden soll, füllen Sie bitte umgehend das Widerspruchsformular (https://www.schulministerium.nrw/system/files/media/document/file/Muster_Widerspruchserkl%C3%A4rung_Deutsch.pdf ) aus und schicken es der Schule per Email ( info@sekundarschule-rheine.de ) oder geben es an die Klassenlehrer. Das Formular in verschiedenen Sprachen finden Sie ebenfalls hier: https://www.schulministerium.nrw/selbsttests . Wenn bis zum Stattfinden des Schnelltests kein Widerspruch vorliegt, gehen wir von der Teilnahme aus. 

Ein negativer Test ist kein Freifahrtsschein! Es ist wichtig auch bei einem negativen Testergebnis die Schutzmaßnahmen einzuhalten und weiterhin achtsam zu sein. Nur so schaffen wir es, den Schulbetrieb für uns alle aufrecht zu erhalten. Bei Rückfragen wenden Sie sich wie immer vertrauensvoll per Email an info@sekundarschule-rheine.de oder per nachname@sekundarschule-rheine.de an die Klassenlehrer ihres Kindes. 

Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung 

Herzliche Grüße 

Sandra Matzelle (Schulleiterin) 

Download: Elternbrief 15 März 2021

Download: Einverständniserklärung Testung