Ergänzend zum Betriebspraktikum bietet das Langzeitpraktikum für Schülerinnen und Schüler mit individuellem Unterstützungsbedarf die Möglichkeit einen direkten Übergang von der Schule in eine Ausbildung zu erreichen. 

Entsprechend dem neuen Schulgesetz geben wir unseren Schülerinnen und Schülern in den Jahrgangsstufen von 9 bis 10 Typ A (auf freiwilliger Basis) die Möglichkeit, ein Langzeitpraktikum zu absolvieren. Das Langzeitpraktikum ergänzt die schulische Berufsorientierung im Rahmen des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Es bietet Schülerinnen und Schüler, die ohne Abschlussperspektive die Schule verlassen müssen, die Möglichkeit, einen qualifizierten Hauptschulabschluss nach Klasse 9 (HA 9), die Versetzung in die Klasse 10, den Wechsel zum Berufskolleg oder bei der Praktikumsstelle die Übernahme für eine Ausbildung zu erreichen. 

Das Langzeitpraktikum setzt die Empfehlung der Klassenkonferenz, die Zustimmung der Schülerinnen/ des Schülers und der Eltern voraus. 

Das Langzeitpraktikum findet ein ganzes Jahr an einem Tag in der Woche in einem Ausbildungsbetrieb statt. Die restlichen vier Werktagen werden die Schülerinnen und Schüler nach einem speziell entwickelten Förderkonzept unterrichtet. 

In dieser Zeit können die Praktikanten 

  • berufliche Anforderungen mit individuellen Stärken und Schwächen abgleichen, 
  • ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt verbessern, ohne das Erreichen des Hauptschulabschlusses zu beeinträchtigen, 
  • sich durch die regelmäßige Rückmeldegespräche zwischen der Schule, den Eltern und dem Praktikumsbetrieb entwickeln. 

Hier finden Sie Konkrete Hinweise zur Umsetzung des Standartelements „Langzeitpraktikum“:

http://www.berufsorientierung-nrw.de/cms/upload/Konkretisierende_Hinweise_Langzeitpraktikum.pdf 

Praktikumsmappe: